Ort der Begegnung im Museum für Stadtgeschichte Alpirsbach
1. Ausgangslage sowie Beschreibung der Ziele und des Inhalts des Projekts
(inkl. Problemstellung, Zielgruppen, Fördergegenstand und Bezug zum REK)
1.1 Ausgangslage
Der Verein für Heimatgeschichte Alpirsbach e.V. betreibt das Museum für Stadtgeschichte in Alpirsbach. Dabei wird das Haus mit Vorträgen, Ausstellungen, Kinderprogrammen und Aktionstagen erlebbar gemacht. Durch den Umzug und die Vergrößerung der Mineralien-Ausstellung wurde der Keller frei für eine andere Nutzung frei. Der Verein möchte diesen schönen Gewölbekeller zu einem Ort der Begegnung, des Ausgleichs und der Diskussion ausbauen und dadurch mit Leben füllen.
1.2 Inhalt des Projekts und Fördergegenstand
In dem mehrstöckigen Museum mit engen und steilen Treppen gibt es bisher keinen Sitzungsraum, der barrierefrei erreichbar ist – und das bei einem Durchschnittsalter der Vereinsmitglieder von über 65 Jahren. Deshalb soll nun der freigewordene Gewölbekeller im Erdgeschoss umgenutzt und ausgebaut werden, so dass dieser als barrierefreier Begegnungsort genutzt werden kann.
Dazu wird ein neuer Holzboden verlegt, eine neue Beleuchtung und die dazugehörige Elektrifizierung installiert sowie Tische und Bänke aus heimischem Weißtannenholz, ein mobiles Klimagerät als Heizung und ein Kühlschrank für die Küchenzeile angeschafft.
1.3 Projektziele und Zielgruppen
Der Verein möchte den Gewölbekeller beleben und einen Ort der Begegnung und des Austauschs schaffen. Angedacht sind verschiedene Spieletreffs (z.B. Schach, Skat, etc.), die Durchführung von Sitzungen für den Verein und andere Vereine und verschiedenste Vorträge. Außerdem können künftig Aktionen für Kinder, Schulen, den Jugendtreff und das Altenheim angeboten werden. Auch private Gruppen wie Familien oder Freundeskreise und Firmen sollen Zugang zu dem „Gewölbe-Treff“ mit seinem besonderen Ambiente haben. Und zusätzlich kann der „Gewölbe-Treff“ als Rastplatz für Besucher dienen.
Öffnungszeiten sind bisher Samstag und Sonntag von 14 bis 17 Uhr. Darüber hinaus können Führungen individuell vereinbart werden. Neu in Verbindung mit diesem Projekt wäre die zusätzliche Öffnung zu den gewünschten Terminen.
1.4 Bezug zum Regionalen Entwicklungskonzept (REK) der LEADER-Aktionsgruppe Nordschwarzwald und den dort formulierten Handlungsfeldern und -zielen
Das Projekt ist innerörtlich und soll die Lebensqualität für Jung und Alt verbessern, indem es die Infrastruktur mit einem breiten kulturellen Angebot und als Treffpunkt das gesellschaftliche Leben verbessert. Außerdem soll mit der weiteren Nutzung das Interesse für das bestehende museales Angebot gesteigert werden. Eines der wichtigsten Ziele ist der Ausbau der Barrierefreiheit.
HF 1 Lebensqualität durch Engagement:
EWZ 1.2 „Lebendige Dorfzentren“
HFZ 1.2.2 Engagement fördern und Ehrenamtsstrukturen fit für die Zukunft machen
Das Vorhaben wurde durch bürgerschaftliches Engagement auf den Weg gebracht und kann nur durch das Ehrenamt getragen werden.
HFZ 1.2.3 Begegnungsorte und Kulturräume fördern
Es bietet einen für alle zugänglichen Raum für verschiedenste Interessen und verbessert den Bereich Kultur und Freizeit merklich, es entsteht ein Treffpunkt und Kulturraum.
HF 2 Naturerleben und gesunder Tourismus:
EWZ 2.2: „Angebote mit Qualität“
HFZ 2.2.3 barrierefreie Angebote ausbauen
Das Projekt schafft ein barrierefreies Angebot und einen Rastplatz für Touristen.
Zudem wird für den Boden und die Bestuhlung heimisches Weißtannenholz verwendet und damit auch das Bewusstsein für die heimische Holzbaukultur angeregt.
1.5 Beitrag zum Klima- und Ressourcenschutz
Ökologische Nachhaltigkeit: Mehrfachnutzung bestehender Fläche, bezieht Strom aus erneuerbaren Energien, beachtet Siegel wie „Holz von hier“
Soziale Nachhaltigkeit: Das Projekt ist barrierefrei, für alle Bürger, Gruppen, Vereine und Organisationen offen und trägt damit wesentlich zum Zusammenwirken der Menschen in der Gemeinde bei.
Kulturelle Nachhaltigkeit: Kooperation mit anderen Vereinen, verstärkt die Zusammenarbeit im Verein selbst, sichert das historische Wissen und damit die kulturelle Identität der Region, kann damit die Lebensqualität für Bürger und Gäste verbessern.
Wenn Sie sich auch dafür begeistern können und dieses Projekt unterstützen wollen, so können Sie dies natürlich mit weiteren Ideen und, natürlich, mit einer finanziellen Spende tun! Gleich in unsere Spendenkasse oder als Überweisung auf das Konto
DE22 6425 1060 0000 2118 06

Dieses Projekt wird finanziert mit Mitteln der Europäischen Union im Rahmen des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) und mit Mitteln des Bundes und des Landes Baden-Württemberg aus der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes gefördert. Das Projekt wird umgesetzt in der LEADER-Region Nordschwarzwald.



Gefördert durch: Die LEADER-Aktionsgruppe Nordschwarzwald mit Mitteln des Landes Baden-Württemberg und der Europäischen Union (ELER).

